Berghaus Niesen Kulm - Umbau und Anbau 2001 - 02
Die gesuchte Leichtigkeit der Konstruktion des auf 2330 m.ü.M. gelegenen Berghauses wird durch die verbandfreie Rahmenkonstruktion im Stahl erreicht, welche allseitig den Blick in die einzigartige Bergwelt offen lässt.
In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Aebi + Vincent und der ausführenden Stahlbauunternehmung Metamont AG wurden die Anschlussdetails so definiert, dass sie einerseits hohen ästhetischen Wert haben, andererseits auch sehr präzise und schnell mit dem Helikopter positioniert werden können.
Die Fundation im Niesenflysch erwies sich als schwierig. Sämtliche Einzelfundamente sind mit Pfählen in den stark zerfklüfteten Fels eingebunden und dienen auch als Auftriebsicherung bei Stürmen im Sommer.
Aussteifendes, horizontales Element ist der betonierte Boden mit einer mittleren Stärke von 8 cm welche die Windlasten über kurze Rahmenstiele und schräg gebohrte Pfähle an den Fundationshorizont abgibt.
In Abklärungen mit der ETH Lausanne und mit dem SLF in Davos wurden Wind- und Schneebelastungen festgelegt. Die gewählte Windgeschwindigkeit beträgt 240 km/h.
Bauherrschaft:
Niesenbahn AG
Architekten:
Aebi + Vincent Architekten SIA AG, Bern
Ingenieure:
Tschopp Ingenieure GmbH






